From the Worldwide Faith News archives www.wfn.org
Pressemitteilung 11
From
"Benoit Zimmerman" <[email protected]>
Date
06 Dec 1998 10:42:21
Achte Vollversammlung des �RK
Pressemitteilung Nr. 11
Zur Ver�ffentlichung frei
6. December 1998
H�NDESCH�TTELN UND MEDITATIVER GESANG
EINDR�CKE AUS DEM *SONNTAGSPROGRAMM* DER VOLLVERSAMMLUNG
In mehr als 100 Gottesdiensten der Kirchen von Harare und Umgebung konnten die Teilnehmenden der Vollversammlung des Weltkirchenrats am Sonntag, 6. Dezember, Gemeinden unterschiedlicher Konfessionen in Simbabwe kennenlernen. Dabei wurde das vielf�ltige gottesdienstliche Leben sichtbar.
Vollversammlungs-Teilnehmer aus Deutschland, Brasilien und Tansania besuchten eine methodistische Gemeinde in einem idyllisch gelegenenVorort der Hauptstadt. Weithin h�rbarer Chorgesang empfing sie. Jeder einzelne Besucher wurde von der Gemeinde mit einem *Hello, how are you?* begr�sst. Gemeindemitglieder und G�ste wechselten sich in Lesung, Gebet und F�rbitte ab.
Die Predigt hielt die anglikanische Priesterin Wendy Lynn Fletcher-Marsh aus Kanada. Bezogen auf den zweiten Adventssonntag stellte sie die hoffnungsvolle Erwartung der Geburt des Gottessohnes in den Mittelpunkt. F�r deutsche Besucher ungewohnt: W�hrend ihrer frei gesprochenen Predigt ging sie im Mittelgang auf und ab, und wandte sich immer wieder mit Worten und Gestik an die Zuh�rer. Aufmerksame Gesichter, best�tigendes Nicken und mitf�hlende Ausrufe zeigten, dass die Rede von Gottes sch�tzender Hand �ber die Schwachen in unserer Welt Erinnerungen an eigene Geschichten wachrief und st�rkte.
Nach dem Gottesdienst gab es ein grosses Defilee der Gemeindemitglieder. *Ich habe mehr als 100 jungen und alten Menschen die Hand gesch�ttelt* berichtete Susanne-Katrin Heyer aus M�nchen begeistert.
Beim *Reisebischof* der Orthodoxen
Schon als der Kleinbus sich der Dorfkirche n�herte, wuchs die Begeisterung unter den Orthodoxen, die aus verschiedenen Erdteilen angereist waren. Die Gemeinde sei eine erfolgreiche Missionsstation der koptisch-orthodoxen Kirche, erkl�rte ein junger polnischer Orthodoxer. Einige Tage zuvor hatte er eine griechisch-orthodoxe Gemeinde in der N�he der Grenze zu Mosambik besucht. Die dortige Missionsstation entpuppte sich als die Niederlassung eines wohlhabenden Grosslandbesitzers, der noch von Simbabwe als Rhodesien sprach, berichtete er.
Der kleine Chor der Gemeinde in Dema, einem �rmlichen Dorf s�dlich von Harare, empfing die �kumenischen G�ste mit freudigem Gesang. Ein Priester aus �gypten betreut die Gemeinde, die im vergangenen Jahr gegr�ndet wurde. Anders als sonst �blich war das bescheidene Kirchengeb�ude schon zu Beginn des Gottesdienstes voll besetzt. Bischof Paul, der einen Grossteil Afrikas von seinen zwei Wohnsitzen in Johannesburg und Nairobi betreut, leitete humorvoll durch die Liturgie. Dabei achtete er stets darauf, die Gemeinde �ber den Fortgang der Feier auf dem laufenden zu halten.
Meditativ-mystisches orthodoxes Gesang wechselte mit lebendigen Liedern in der afrikanischen Schonasprache. *Rhakanaka vangeri* (das Evangelium ist gut) sangen die Einheimischen inbr�nstig und schwenkten ihre Arme. Eine Eucharistiefeier war nicht vorgesehen. Zum Schluss der Liturgie erhielten s�mtliche Gottesdienstbesucher gesegnetes Brot. Als Ausgangslied sang der Chor leicht wehm�tig an ihren vielreisenden Bischof: *Vergiss uns nicht. Wir werden Dich wiedersehen.*
�kumenischer Rat der Kirchen
Presse- und Informationsb�ro, Harare
Tel.: +263.91.23.23.81
E-Mail: [email protected]
http://www.wcc-coe.org
Browse month . . .
Browse month (sort by Source) . . .
Advanced Search & Browse . . .
WFN Home