From the Worldwide Faith News archives www.wfn.org
Pressemitteilung 21
From
"Benoit Zimmerman" <[email protected]>
Date
09 Dec 1998 08:51:13
Achte Vollversammlung des �RK
Pressemitteilung Nr. 21
Zur Ver�ffentlichung frei
9. Dezember 1998
FINANZLAGE DES �RK HAT SICH STABILISIERT
VOLLVERSAMMLUNG KOSTET 14,5 MILLIONEN MARK
Nach drastischen K�rzungen seiner Ausgaben und der Halbierung seines Personals auf rund 160 Mitarbeiter hat sich die finanzielle Situation des Weltkirchenrats stabilisiert. Dies geht aus Berichten der Finanzexperten bei der Vollversammlung in Harare hervor.
Der Gesamthaushalt des Rates f�r das laufende Jahr sieht Ausgaben in H�he von umgerechnet rund 73 Millionen Mark vor. An Einnahmen aus Mitgliedsbeitr�gen werden etwas �ber 8 Millionen erwartet. Weitere rund 61 Millionen Mark erh�lt der Rat von Mitgliedskirchen und Hilfswerken als Programm- oder Projektmittel. Die restlichen Haushaltsmittel stammen aus Investmentertr�gen und eigenen Einnahmen.
Die deutschen Kirchen und Hilfswerke bringen etwa 40 Prozent der Gesamtzuwendungen an den �RK auf. Dies schliesst die Mitgliedsbeitr�ge sowie Programm- und Projektmittel ein.
Die Kosten der Vollversammlung in Harare sind mit rund 14,5 Millionen Mark veranschlagt. Das Ziel des �RK, etwa 9,5 Millionen davon bei den Mitgliedskirchen einzuwerben, ist nach Auskunft des deutschen �RK-Finanzexperten G�nter Rath derzeit noch nicht erreicht. Etwas mehr als 9 Millionen Mark seien bislang eingegangen oder verbindlich zugesagt. Der Rest der Vollversammlungskosten soll aus Teilnehmergeb�hren und R�cklagen gedeckt werden, die der Rat f�r diesen Zweck gebildet hat.
Der �RK versteht sich als eine *Gemeinschaft des Teilens, der Solidarit�t und des gemeinsamen Zeugnisses* - doch ist die Bereitschaft seiner Mitgliedskirchen, ihn auch finanziell zu unterst�tzen, ist h�chst unterschiedlich ausgepr�gt. Von den bis dahin 332 Mitgliedskirchen haben im vergangenen Jahr nur 174 Mitgliedsbeitr�ge �berwiesen. Darunter war keine der grossen orthodoxen Kirchen.
79 Prozent der Gesamtzusch�sse der Kirchen an den �RK kamen dabei aus Deutschland, USA, Holland und Schweden. *Dieses eindeutige Abh�ngigkeitsverh�ltnis spiegelt auch die ungerechte Weltwirtschaftsstruktur wider*, gibt Rath zu bedenken. *Wenn die Kirchen des S�dens aufgefordert werden, sich am �RK wenigstens mit dem Mindestbeitrag von rund 1 200 Mark im Jahr zu beteiligen, geht es vor allem darum, deutlich zu machen, dass Miteinanderteilen alle betrifft.*
Weil die Situation einiger seiner Hauptfinanziers schwieriger wird, will der �RK seine eigenen Einnahmen erh�hen. Dazu sollen die Geldanlagen besser gemanagt, freigewordene B�ror�ume in der Genfer Zentrale konsequenter vermarktet und die Einnahmen aus dem Bossey-G�stehaus deutlich erh�ht werden. Um dies zu erreichen, m�ssen allerdings in Genf und Bossey zun�chst erhebliche Mittel in die Renovierung investiert werden. *Hier sind wir dringend auf Unterst�tzung aus Deutschland angewiesen*, unterstreicht Rath.
Das �kumenische Institut in Bossey, dessen theologische Studienarbeit und Kurse weltweit gesch�tzt w�rden, habe von der EKD in diesem Jahr noch 360 000 Mark erhalten. F�r das kommende Jahr seien die Zusch�sse halbiert worden. Eine v�llige Streichung sei angek�ndigt. *Ich hoffe, dass der totale Finanzentzug f�r Bossey noch abgewendet werden kann*, meint der �RK-Finanzexperte und verweist auf die zahlreichen Freunde des �kumenischen Instituts in deutschen Landeskirchen. *
�kumenischer Rat der Kirchen
Presse- und Informationsb�ro, Harare
Tel.: +263.91.23.23.81
E-Mail: [email protected]
http://www.wcc-coe.org
Browse month . . .
Browse month (sort by Source) . . .
Advanced Search & Browse . . .
WFN Home