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�RK - Das Weltweite Christliche Forum nimmt Gestalt an


From [email protected]
Date 13 Sep 2000 05:14:26

�kumenischer Rat der Kirchen
Pressemitteilung, PR-00-25
zur Ver�ffentlichung frei
13. September 2000

Das Weltweite Christliche Forum nimmt Gestalt an

Vertreterinnen und Vertreter eines breiten Spektrums christlicher Traditionen, darunter auch des �kumenischen Rates der Kirchen, kamen vom 9. - 12. September in Pasadena, Kalifornien, USA, zusammen, um �ber die Gr�ndung eines Forums christlicher Kirchen und �kumenischer Organisationen zu beraten, das "�ber die derzeitigen �kumenischen Strukturen hinausreicht." Die Teilnehmenden haben einen denkbaren Rahmen f�r das k�nftige Forumabgessteckt, der "Kirchen aus einem breiteren Spektrum von Traditionen Raum zum gemeinsamen Gespr�ch �ber Fragen von gegenseitigem Interesse geben soll". Der Stellvertretende Generalsekret�r des �kumenischen Rates der Kirchen, Georges Lemopoulos, begr�sste das Ergebnis dieser Zusammenkunft als "einen nach vorn gerichteten Schritt in den Bem�hungen, die unterschiedlichen Ausdrucksformen des Christentums unserer Zeit zum Dialog und zur Zusammenarbeit an einem gemeinsamen Tisch zu versammeln." 

Der vollst�ndige Wortlaut der Erkl�rung, die am 11. September �ber die Tagung herausgegeben worden ist, lautet wie folgt:

"Dreissig Vertreterinnen und Vertreter aus allen Teilen der Welt versammelten sich vom 9. - 11. September 2000 im Fuller Theological Seminary in Pasadena, Kalifornien, um �ber ein Weltweites Christliches Forum zu beraten, dem ein breites Spektrum von Kirchen und Organisationen angeh�ren soll. Die Anwesenden kamen aus orthodoxen Kirchen, aus der r�misch-katholischen Kirche, aus der anglikanischen Kirche, aus den evangelischen Kirchen der Reformation, aus Pfingstkirchen und Evangelikalen Kirchen, aber auch aus christlichen Netzwerken und kirchen�hnlichen Organisationen.

Der Gedanke an ein solches Forum entstand bei Gespr�chen innerhalb des �kumenischen Rates der Kirchen; die weitere Ausgestaltung dieses Vorschlags liegt nunmehr unter in den H�nden eines unabh�ngigen Fortsetzungsausschusses. Bei den Gespr�chen w�hrend der Tagung wurde dar�ber nachgedacht, wie �ber die derzeitigen �kumenischen Strukturen hinaus f�r Kirchen aus einem breiteren Spektrum von Traditionen ein gemeinsamer Ort geschaffen werden kann, an dem sie Fragen von gegenseitigem Interesse diskutieren k�nnen.  

Es wurden Dokumente vorgelegt, in denen die Geschichte der zwischenkirchlichen Beziehungen evangelikaler, orthodoxer, pfingstkirchlicher, anglikanischer, evangelischer und r�misch-katholischer Ausrichtung dargestellt werden. Vertreter und Vertreterinnen aus Afrika, Asien, aus der Karibik, aus Europa, dem Nahen Osten und Nordamerika berichteten jeweils �ber die Wirklichkeit in ihrer Region. Offen und freim�tig wurde �ber die Hoffnungen und Erwartungen von Kirchen in weltweiten Zusammenschl�ssen, aber auch von traditionellen Staatskirchen und unabh�ngigen oder Freikirchen gesprochen.  

Die Vertreterinnen und Vertreter einigten sich auf eine denkbare Form f�r ein k�nftiges Forum, das den folgenden Zielen dienen soll.  

Im Sinne von Joh. 17, 21 "damit sie alle eins seien, ... damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast" und aus unserem gemeinsamen Glauben an einen vers�hnenden Gott (2. Kor. 5, 18-21) heraus soll das Forum:

unsere Verpflichtung auf Gottes Sendung in die Welt vertiefen;

unser Verst�ndnis f�r die Ausdrucksformen christlicher Sendung in unserer Zeit st�rken (Matth. 28, 19-20; Matth. 22, 37-39; Joh. 20,21 und Apg. 1,8);

Grunds�tze und Formen entwickeln, die uns helfen, mit unseren Differenzen und Eigenheiten als Christen kreativ und friedlich umzugehen;

die theologische Reflexion in Bereichen gemeinsamen Interesses aufnehmen;

die Ganzheit der Kirche durch Ermutigung zu Kommunikation und Kooperation festigen; und

Beziehungen pflegen, die zu gemeinsamem Zeugnis f�hren k�nnen.

Die Weiterarbeit an diesem Vorschlag �bernimmt f�r die n�chsten Monate der Fortsetzungsausschuss.  

Die Tagung war gepr�gt von einer Atmosph�re der Partnerschaft, des Vertrauens und der Suche nach Verst�ndigung; sie war getragen von herzlicher, intensiver Gemeinschaft."

Mitglieder des Fortsetzungsausschusses, die auch bei der Konsultation �ber den Vorschlag f�r die Einrichtung eines Forums zugegen waren:

Dr. Hilarion Alfeyew, Moskauer Patriarchat, Russisch-orthodoxe Kirche 
Canon David Hamid, Anglikanische Gemeinschaft
Metropolit Yohana Ibrahim, Syrisch-orthodoxes Patriarchat von Antiochien
Canon David Perry, Bisch�fliche Kirche der USA
Mgr. John Radano, P�pstlicher Rat f�r die F�rderung der Einheit der Christen
Dr. Cecil M. Robeck, Jr., Fuller Theological Seminary
Dr. George Vandervelde, Institut f�r Christliche Studien
Huber van Beek, Schriftf�hrer

Weitere Informationen erhalten Sie von:  Karin Achtelstetter, Medienbeauftragte      
Tel:   (++41.22) 791.61.53    Handy:  (+41) 79.284.52.12

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Der �kumenische Rat der Kirchen (�RK) ist eine Gemeinschaft von 337 Kirchen in �ber 100 L�ndern auf allen Kontinenten und aus praktisch allen christlichen Traditionen. Die r�misch-katholische Kirche ist keine Mitgliedskirche, arbeitet aber mit dem �RK zusammen. Oberstes Leitungsorgan ist die Vollversammlung, die ungef�hr alle sieben Jahre zusammentritt. Der �RK wurde 1948 in Amsterdam (Niederlande) offiziell gegr�ndet. An der Spitze der Mitarbeiterschaft steht Generalsekret�r Konrad Raiser von der Evangelischen Kirche in Deutschland.

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