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�RK-Exekutivausschuss


From [email protected]
Date 02 Oct 2000 07:25:48

�kumenischer Rat der Kirchen
Pressemitteilung Nr. 00-29
zur Ver�ffentlichung frei
02. Oktober 2000

�RK-Exekutivausschuss besorgt �ber Lage in Jerusalem

vgl. �RK Feature, Feat-00-13, 12. September 2000 

Angesichts der gewaltt�tigen Unruhen, die durch die Spannungen wegen des k�nftigen Status Jerusalems ausgel�st wurden, hat der in Genf tagende Exekutivausschuss des �kumenischen Rates der Kirchen am Freitag, dem 29. September 2000 eine Entschlie�ung zu den "Verhandlungen �ber den endg�ltigen Status von Jerusalem" verabschiedet. In der Entschlie�ung, deren Warnungen sich sehr bald best�tigen sollten, hei�t es: "Wie es die Ereignisse dieser letzten Septembertage auf so tragische Weise deutlich machen, wird in den Strassen der Heiligen Stadt Gewalt zum Ausbruch kommen, wenn es den Verhandlungspartnern nicht gelingt, eine auch Jerusalem umfassende Einigung zu erzielen." 

In der Entschlie�ung wird erneut auf die �berzeugung des �kumenischen Rates der Kirchen hingewiesen, dass die L�sung der Jerusalemfrage in erster Linie Sache der unmittelbar Beteiligten ist, dass jedoch den christlichen Kirchen sowie der j�dischen und der muslimischen Religionsgemeinschaft im Hinblick auf die Verhandlungen eine zentrale Rolle zukommt.

In seiner Botschaft appelliert der Exekutivausschuss an die Verhandlungspartner, den Mut aufzubringen, Ausschlie�lichkeitsanspr�che aufzugeben und Bem�hungen zu unterst�tzen, eine offene, integrative, miteinander geteilte Stadt zu schaffen, in der Menschen aller Religionen freien Zugang zu den Heiligen St�tten haben und ihre Religion uneingeschr�nkt aus�ben k�nnen. Der Exekutivausschuss erkl�rte, er teile die von den Patriarchen und Oberh�uptern der christlichen Gemeinschaften in Jerusalem in ihrer Erkl�rung vom 26. September vertretene Auffassung, Jerusalem solle "ein Instrument des Friedens sein". Der Exekutivausschuss begr��te sowohl diese  Erkl�rung als auch ihre Unterst�tzung durch Kirchenf�hrer in den USA.

Der �RK-Exekutivausschuss tagte vom 26. - 29. September in Genf.

Der vollst�ndige Text der Entschlie�ung und weitere Informationen sind auf Anfrage erh�ltlich bei Karin Achtelstetter, �RK-Medienbeauftragte,      
Tel:   (++41.22) 791.61.53    Handy:  (+41) 79.284.52.12

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Der �kumenische Rat der Kirchen (�RK) ist eine Gemeinschaft von 337 Kirchen in �ber 100 L�ndern auf allen Kontinenten und aus praktisch allen christlichen Traditionen. Die r�misch-katholische Kirche ist keine Mitgliedskirche, arbeitet aber mit dem �RK zusammen. Oberstes Leitungsorgan ist die Vollversammlung, die ungef�hr alle sieben Jahre zusammentritt. Der �RK wurde 1948 in Amsterdam (Niederlande) offiziell gegr�ndet. An der Spitze der Mitarbeiterschaft steht Generalsekret�r Konrad Raiser von der Evangelischen Kirche in Deutschland.

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