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�RK - "Das Streben nach Einheit ist f�r unser Christsein
From
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Date
06 Dec 2000 07:40:29
von wesentlicher Bedeutung"
�kumenischer Rat der Kirchen
�RK-Feature, Feat-00-20
zur Ver�ffentlichung frei
6. Dezember 2000
"Das Streben nach Einheit ist f�r unser Christsein
von wesentlicher Bedeutung"
Die Medienbeauftragte des �kumenischen Rates der Kirchen (�RK), Karin Achtelstetter, im Gespr�ch mit dem Referenten f�r interchristliche Angelegenheiten der Russischen Orthodoxen Kirche, Vater Dr. Hilarion Alfejew, �ber die Ergebnisse der Bischofssynode im Millenniumsjahr.
Karin Achtelstetter: Das Dokument "The Basic Principles of the Attitude of the Russian Orthodox Church to Other Christian Confessions" - "Die Grundprinzipien der Haltung der Russischen Orthodoxen Kirche zu anderen christlichen Konfessionen" - liegt jetzt in authorisierter englischer �bersetzung vor. Es geh�rt zu den Dokumenten, die die Bischofssynode der Russischen Orthodoxen Kirche herausgegeben hat, die im August 2000 zusammengekommen war. K�nnen Sie, Vater Hilarion, zun�chst etwas zu den Themen sagen, mit denen sich die Synode besch�ftigt hat, sowie zu Kontext und Situation der Russischen Orthodoxen Kirche, in denen die Zusammenkunft der Bisch�fe stattfand?
Vater Hilarion Alfejew: Die Bischofssynode im August des Millenniumsjahres war meines Erachtens die produktivste Synode der Russischen Orthodoxen Kirche seit der denkw�rdigen Tagung von 1917/1918. Bei ihrer Zusammenkunft in diesem Jahr erarbeitete die Synode mehrere wichtige Dokumente. Eine ihrer denkw�rdigsten und wichtigsten Amtshandlungen war die Kanonisierung von �ber 1000 Heiligen der Kirche des 20., 19. und 18. Jahrhunderts, unter ihnen auch vielen neuen M�rtyrern der Russischen Orthodoxen Kirche. Das Interesse der Medien richtete sich vor allem auf die Heiligsprechung von Zar Nikolaus II. und seiner Familie, dass auch noch 1000 andere heilig gesprochen worden sind, wurde dabei fast �bersehen. Diese Heiligsprechungen m�ssen in den Zusammenhang unserer j�ngsten Geschichte gestellt werden. Zar Nikolaus II. und seine Familie geh�ren zu denen, die um ihres christlichen Glaubens willen und weil sie authentische Vertreter ihrer Nation waren, leiden mussten. Das gilt insbesondere f�r Nikolaus II. und seine Familie, wenn sie auch nicht im engeren Sinne f�r Christus gelitten haben, sondern leiden mussten, weil sie Russen waren - weil sie treu zu ihrem Land und ihrem Volk standen. Zu den 1000 Heiliggesprochenen geh�ren aber auch herausragende Pers�nlichkeiten - sowohl unter den neuen M�rtyrern des 20. Jahrhunderts als auch unter denen der vorangegangenen Jahrhunderte, beispielsweise der zutiefst �kumenisch gesinnte Archimandrit Makari Glucharew, der in der Altai-Region als Missionar wirkte. Er strebte eine gemeinsame Mission von Christen, Muslimen und Juden an und wollte sogar einen Tempel f�r das gemeinsame Gebet dieser traditionellen Religionen bauen. Ich weiss, dass es in einigen Kreisen der Russischen Orthodoxen Kirche starken Widerstand gegen seine Heiligsprechung gab - er wurde aber trotzdem in den Stand der Heiligen erhoben, und ich halte das f�r ein hoffnungsvolles Zeichen.
Eine weitere wichtige Handlung des Konzils war die Verabschiedung eines Dokumentes mit dem Titel "Grundlagen der Soziallehre", oder einer Gesellschaftsdoktrin der Russischen Orthodoxen Kirche. Dieses Dokument behandelt zahlreiche Probleme des christlichen Lebens in der heutigen Gesellschaft. Es ber�hrt beispielsweise auch das Verh�ltnis von Kirche und Staat und kennzeichnet einen wesentlichen Durchbruch in den beiderseitigen Beziehungen, denn es postuliert die vollst�ndige Unabh�ngigkeit der Kirche. Ferner wird die moralische Autorit�t und das Recht der Kirche beansprucht, auf Entscheidungen des Staates Einfluss zu nehmen. Dar�ber hinaus wird erkl�rt, dass die Kirche ihre Gl�ubigen zu Protest und sogar zu zivilem Ungehorsam aufrufen darf, wenn der Staat oder die Regierung Massnahmen ergreift oder zu Handlungen auffordert, die christlicher Moral und christlichem Geist widersprechen. Ich glaube, die Russische Orthodoxe Kirche hat damit zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine so radikale Verlautbarung herausgegeben.
KA: Lassen Sie uns zu den "Grundprinzipien der Haltung der Russischen Orthodoxen Kirche zu anderen christlichen Konfessionen" zur�ckkehren; weshalb war es der Russischen Orthodoxen Kirche gerade jetzt so wichtig, dieses Thema zu behandeln und ein solches Dokument herauszugeben?
HA: Seit langem wird innerhalb der Russischen Orthodoxen Kirche �ber die Mitwirkung der Orthodoxen an verschiedenen interchristlichen Aktivit�ten diskutiert; nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hatte sich diese Debatte noch erheblich versch�rft. Viele Mitglieder der Kirche bezweifeln die Notwendigkeit derartiger Aktivit�ten - n�mlich des bilateralen Dialogs, der russisch-orthodoxen Pr�senz im �kumenischen Rat der Kirchen und in anderen �kumenischen Organisationen. Diese Kritik ist noch immer auf verschiedenen Ebenen anzutreffen. Es gibt offenbar Leute, die unter dem Einfluss sektiererischer Gruppen stehen, die dieses Thema propagandistisch gebrauchen. Daneben gibt es aber auch diejenigen, die �ber den derzeitigen Zustand der �kumenischen Bewegung ernsthaft besorgt sind. Wir meinen, dass die orthodoxe Kirche nicht gen�gend am Kurs der �kumenischen Bewegung beteiligt ist und zu geringe Einwirkungsm�glichkeiten hat. Deshalb wird �ber diese Fragen vielerorts diskutiert und gestritten. Manche tun ihre private, bisweilen ziemlich konfuse Meinung kund, - ohne zu wissen, was sie denken und wem sie glauben sollen. Die Kirche muss offiziell und ausgewogen zu der Frage Stellung nehmen, weshalb es notwendig ist, sich auch weiterhin an dem interchristlichen Dialog zu beteiligen.
KA: Sie haben vorhin gesagt, diese Synode sei eine der bedeutendsten im Leben der Russischen Orthodoxen Kirche gewesen. Worin besteht nach Ihrer Meinung die Bedeutung des Dokumentes "Die Grundprinzipien der Haltung der Russischen Orthodoxen Kirche zu anderen christlichen Konfessionen" f�r das Leben Ihrer Kirche?
HA: Zun�chst formuliert das Dokument klar und eindeutig die offizielle Position der orthodoxen Kirche: Die orthodoxe Kirche versteht sich als die wahre Kirche Christi, die von Christus selbst gestiftet worden ist. An der Bedeutung dieser tiefen �berzeugung der orthodoxen Christen wird durch die Teilnahme an Diskussionen und Dialogen mit anderen christlichen Kirchen und Gemeinschaften nicht ger�ttelt. Zweitens heisst es in diesem Dokument, dass das Streben nach Einheit f�r unser Christsein von wesentlicher Bedeutung ist und es S�nde w�re, die Notwendigkeit des Ringens um die Einheit der Christen gering zu achten.
KA: Ist das bisher noch nicht gesagt worden?
HA: In dieser oder jener Form ist das auch fr�her schon gesagt worden. Es ist jedoch sinnvoll, diese Fragen in diesen theologischen Rahmen zu stellen. In dem Dokument wird daran erinnert, dass die Russische Orthodoxe Kirche seit �ber 200 Jahren den Dialog mit Christen anderer Konfessionen pflegt. Und ferner l�sst das Dokument keinen Zweifel daran, dass die Russische Orthodoxe Kirche zwischen den einzelnen Konfessionen differenziert. Das heisst: wir erkennen die in einigen Konfessionen praktizierte Taufe und die in einigen Konfessionen praktizierte Taufe und Chrismation sowie das in einigen christlichen Konfessionen etablierte Amt der Priester oder Bisch�fe in ihrer jeweiligen Rangordnung an.
KA: Welche Bedeutung kommt diesem Dokument in der Russischen Orthodoxen Kirche zu?
HA: Es ist ein offizielles Dokument, das f�r alle Mitglieder der Russischen Orthodoxen Kirche verbindlich ist.
KA: Bis zu einem neuen Dokument?
HA: Ein neues Dokument ist nicht vorgesehen. Auf lange Sicht kann die Kirche ihre Dokumente nat�rlich ab�ndern oder anpassen. Dieses Dokument ist jedoch nicht nur f�r den sofortigen Gebrauch bestimmt. Es soll viele Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte lang g�ltig sein. Deshalb haben sich die Autoren auch bem�ht, es so weit wie m�glich von der derzeitigen Situation in der christlichen Welt freizuhalten.
KA: An vielen Stellen ist in dem Dokument die Rede von den *orthodoxen Kirchen". Heisst das, dass sich die Russische Orthodoxe Kirche damit zur Sprecherin der gesamten �stlich-orthodoxen Familie macht?
HA: Es ist ein internes Dokument f�r die Russische Orthodoxe Kirche; �berall dort, wo auf die besondere Rolle der Russischen Orthodoxen Kirche oder auf historische Aspekte der Mitwirkung von russischen Orthodoxen an interchristlichen Aktivit�ten hingewiesen wird, wird auch von der Russischen Orthodoxen Kirche gesprochen. Wo aber allgemeinere Aussagen �ber theologische, dogmatische oder Lehrpositionen der orthodoxen Kirche gemacht werden, wird auch von der orthodoxen Kirche gesprochen. Das bedeutet jedoch nicht, dass eine andere orthodoxe Kirche diesen Positionen nicht widersprechen d�rfte, ich halte es indessen eher f�r unwahrscheinlich, dass eine orthodoxe Kirche eine dogmatische Position der Russischen Orthodoxen Kirche angreifen wird. Die Bisch�fe der Russischen Orthodoxen Kirche gingen davon aus, dass sie bei der Darlegung theologischer und dogmatischer Aspekte unserer Mitwirkung an interchristlichen Aktivit�ten auch den orthodoxen Standpunkt anderer orthodoxer Kirchen vertreten.
KA: Diesem Dokument zufolge kann die orthodoxe Kirche nicht von der Ebenb�rtigkeit der Denominationen ausgehen. Kann das nicht zu Irritationen unter den nicht-orthodoxen christlichen Traditionen f�hren, die mit der Russischen Orthodoxen Kirche im Dialog stehen?
HA: Wir haben nichts gegen die Koexistenz verschiedener Denominationen mit eigenem Rechtsstatus einzuwenden. Wir k�nnen jedoch nicht dar�ber hinwegsehen, dass einige christliche Konfessionen unserer Auffassung nach der Wahrheit n�her sind als andere. Wenn in dem Dokument von der Ebenb�rtigkeit der Denominationen die Rede ist, dann geht es um ihre Ebenb�rtigkeit gegen�ber dem, was wir als die wahre Tradition der Einen Heiligen Katholischen und Apostolischen Kirche ansehen. Wir sind der �berzeugung, dass die orthodoxe Kirche dieser Tradition treu geblieben ist, und behaupten, dass sich andere christliche Konfessionen auf diese oder jene Weise von dieser Tradition entfernt haben. Deshalb sind sie in dieser Hinsicht anderen nicht ebenb�rtig.
KA: L�sst denn diese Auffassung �berhaupt einen Dialog mit anderen Denominationen auf gleicher Ebene zu?
HA: Jeder Dialog, der nicht dar�ber hinwegt�uscht, dass beide Partner sich als Tr�ger der Wahrheit verstehen, wird auf gleicher Ebene gef�hrt. Das gilt zumindest f�r die orthodoxe Kirche. In einem Kapitel des Dokumentes wird eindeutig festgestellt, dass Dialog kein Monolog ist. Deshalb geht es uns nicht allein darum, zu reden und zu sehen, ob das, was wir sagen, akzeptabel ist, sondern auch um das Zuh�ren. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir unsere dogmatischen Positionen angleichen werden. Es bedeutet vielmehr, dass wir bereit sind zuzuh�ren oder, wie es am Ende des Dokumentes heisst: "unser Mund hat sich euch gegen�ber aufgetan, unser Herz ist weit geworden", ein Zitat aus dem zweiten Korintherbrief.
KA: In dem Dokument heisst es, die Russische Orthodoxe Kirche - oder gilt das zugleich f�r alle orthodoxen Kirchen? - kann nicht Mitglied einer Organisation sein, deren Verfassung, Satzungen oder Verfahrensweisen die Leugnung des Bekenntnisses oder der Traditionen der orthodoxen Kirche verlangen, in der die orthodoxe Kirche sich nicht als Eine Heilige Katholische und Apostolische Kirche �ussern darf, deren Entscheidungsprozesse das ekklesiologische Selbstverst�ndnis der orthodoxen Kirche nicht ber�cksichtigen, oder deren Satzungen und Verfahrensweisen die Mehrheitsmeinung verbindlich machen. Was bedeutet das konkret in Bezug auf den �kumenischen Rat der Kirchen?
HA: Das Dokument stellt klar, dass die Russische Orthodoxe Kirche nicht in internationalen oder interchristlichen Organisationen mitarbeiten kann, die derartige Kriterien vorsehen. Ich denke, die Erkl�rung ist bewusst hypothetisch und nicht konkret formuliert worden. Sie nennt nicht die Kriterien einer Organisation, der die Russische Orthodoxe Kirche als Mitglied angeh�ren kann. Sondern sie beschreibt vielmehr eine gedachte interchristliche Organisation, deren Kriterien nicht den ekklesiologischen Vorstellungen der Russischen Orthodoxen Kirche entsprechen. Demnach wollten die russischen Bisch�fe nicht auf eine bestimmte interchristliche Organisation hinweisen. Die Beschreibung soll vielmehr Bisch�fen, Priestern und anderen Gliedern der Russischen Orthodoxen Kirche die Entscheidung erleichtern, ob sie einer bestimmten Organisation beitreten k�nnen oder nicht.
KA: Inwiefern betrifft das - Ihrer Meinung nach - den �kumenischen Rat der Kirchen?
HA: Ich denke, die Antwort auf Ihre Frage ist sehr einfach. Wenn wir merken, dass Verfassung und Satzungen des �kumenischen Rates der Kirchen die Aufgabe der orthodoxen Lehre verlangen, wenn wir merken, dass die orthodoxe Kirche keine M�glichkeit hat, sich als Heilige Katholische und Apostolische Kirche zu bekennen, wenn wir merken, dass die Entscheidungsprozesse unser ekklesiologisches Selbstverst�ndnis unber�cksichtigt lassen, und wenn wir merken, dass die Mehrheitsmeinung im �kumenischen Rat verbindlich ist, dann m�ssen wir uns h�chstwahrscheinlich zur�ckziehen.
KA: Die Russische Orthodoxe Kirche ist seit langer Zeit Mitglied des �kumenischen Rates der Kirchen. Hegen Sie jetzt Zweifel an Ihrer Mitgliedschaft?
HA: Die Gespr�che in der Sonderkommission sollen die orthodoxen Sorgen ausr�umen. Manche Orthodoxe meinen, der �kumenische Rat der Kirchen vertrete die Positionen der orthodoxen Kirche nicht mehr - so wie er es in der Vergangenheit getan hat. Andere Orthodoxe sagen, der Rat habe die Orthodoxen eigentlich nie angemessen vertreten. Es gibt beispielsweise in der Russischen Orthodoxen Kirche Stimmen, die lautstark den R�ckzug aus dem Rat fordern. Alle Orthodoxen haben den Eindruck, dass die bestehenden Strukturen nicht nur dringend verbessert und angepasst werden m�ssten, sondern dass die Zeit f�r eine neue Struktur und ein neues Ethos gekommen sei. Viele Probleme m�ssten �berdacht und innerhalb des Rates m�sste breiter Raum f�r die Orthodoxen geschaffen werden. Wir haben uns verpflichtet, bis zum Abschluss der Arbeit der Sonderkommission an der Mitgliedschaft im �kumenischen Rat der Kirchen festzuhalten. Die Entscheidung unserer Kirche, im Rat zu bleiben, ihn zu verlassen oder uns um einen Beobachter- oder anderen Status zu bewerben, h�ngt meiner Ansicht nach von den Ergebnissen der Arbeit der Sonderkommission ab.
Das Interview mit dem Referenten f�r Interchristliche Angelegenheiten der Russischen Orthodoxen Kirche, Vater Dr. Hilarion Alfejew, ist Teil einer Serie von Interviews, Reportagen und Hintergrundberichten �ber Probleme im Zusammenhang mit den Beziehungen zwischen den orthodoxen und anderen Mitgliedskirchen des �RK.
F�r weitere Informationen �ber die Bischofssynode der Russischen Orthodoxen Kirche wenden Sie sich bitte an http://www.russian-orthodox-church.org.ru/news_en.htm
Ein Photo von Vater Dr. Hilarion Alfejew ist erh�ltlich bei:
http://wcc-coe.org/photo/bio/misc/alfeyevhilarion.htmli
oder telefonisch unter der Nummer (+41.22) 791.62.95
Sonderkommission zur orthodoxen Mitwirkung im �kumenischen Rat der Kirchen (�RK)
Die Sonderkommission wurde von der Achten Vollversammlung des �RK in Harare, Simbabwe, im Jahre 1998 eingerichtet. Hintergrund der Entscheidung, eine solche Kommission einzusetzen, waren in orthodoxen Kirchen immer h�ufiger m�ndlich vorgetragene Besorgnisse �ber den �RK. Diese kulminierten schlie�lich bei einer Zusammenkunft der �stlichen orthodoxen Kirchen im Mai 1998 in Thessaloniki, Griechenland. Zentrale orthodoxe Anliegen, die bei dieser Tagung zusammengetragen wurden, hatten auch einige Aktivit�ten des �RK selbst ausgel�st, n�mlich *gewisse Entwicklungen in einigen protestantischen Mitgliedskirchen des Rates, die sich in den Debatten des �RK niedergeschlagen haben", mangelnde Fortschritte in den �kumenischen theologischen Diskussionen und das Empfinden, dass die derzeitigen Strukturen des �RK den orthodoxen Kirchen eine sinnvolle Mitarbeit zunehmend erschweren und einigen von ihnen sogar unm�glich machen. In dem Beschluss �ber die Einsetzung der Sonderkommission stellte die Vollversammlung in Harare fest, dass auch "andere Kirchen und Konfessionsfamilien" Anliegen h�tten, die den von den Orthodoxen ge�usserten �hnlich sind.
Bei seiner zweiten Zusammenkunft vom 23.bis 25. Oktober in Kairo, �gypten, verfasste die Sonderkommission einen Zwischenbericht, der dem Zentralausschuss des �RK bei seiner Tagung in, Deutschland, vom 29. Januar bis 6. Februar 2001 vorgelegt werden soll. Es wurde ferner ein Aktionsplan beschlossen, der f�r die Zeit bis zu n�chsten Plenartagung im November 2001 konzentrierte Arbeit vorsieht. Ein Schlussbericht ist f�r die Zentralausschusstagung im September 2002 zu erwarten.
Weitere Informationen erhalten Sie von: Karin Achtelstetter, Medienbeauftragte
Tel: (++41.22) 791.61.53 Handy: (+41) 79.284.52.12
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Der �kumenische Rat der Kirchen (�RK) ist eine Gemeinschaft von 337 Kirchen in �ber 100 L�ndern auf allen Kontinenten und aus praktisch allen christlichen Traditionen. Die r�misch-katholische Kirche ist keine Mitgliedskirche, arbeitet aber mit dem �RK zusammen. Oberstes Leitungsorgan ist die Vollversammlung, die ungef�hr alle sieben Jahre zusammentritt. Der �RK wurde 1948 in Amsterdam (Niederlande) offiziell gegr�ndet. An der Spitze der Mitarbeiterschaft steht Generalsekret�r Konrad Raiser von der Evangelischen Kirche in Deutschland.
�kumenischer Rat der Kirchen
�RK-Medienbeauftragte
Tel: (41 22) 791 6153 / 791 6421
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