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�RK - Internationaler Auftakt der Dekade zur �berwindung von Gewalt
From
[email protected]
Date
02 Feb 2001 06:48:43
�kumenischer Rat der Kirchen
Pressemitteilung
zur Ver�ffentlichung frei
2. Februar 2001
ZENTRALAUSSCHUSS, POTSDAM Nr. 17
Internationaler Auftakt der Dekade zur �berwindung von Gewalt in Berlin
Christen weltweit feiern mit
Alle sind am Sonntag, 4. Februar, zum Mitfeiern und Mitmachen in Berlin eingeladen. Die internationale Auftaktveranstaltung der Dekade zur �berwindung von Gewalt: Kirchen f�r Frieden und Vers�hnung (2001-2010) des �kumenischen Rates der Kirchen (�RK) soll ein buntes Fest mit und f�r die Berliner und Brandenburger Bev�lkerung werden.
Mit einem �kumenischen Fernsehgottesdienst aus der Berliner Kaiser-Wilhelm-Ged�chtnis-Kirche, Beginn 10 Uhr, wird das Festprogramm er�ffnet werden.
Dem Auftaktgottesdienst geht bereits eine Nachtwache in der Kaiser-Wilhelm-Ged�chtnis-Kirche voraus, zum Gedenken an Kinder, die durch verschiedene Formen von Gewalt ums Leben gekommen sind. Christen weltweit sind zur Mithilfe aufgerufen und darum gebeten worden, dem �RK Namen von Kindern zu nennen, die in ihrer Gemeinde, ihrem Land, ihrer Region oder irgendwo auf der Welt zu Opfern der Gewalt wurden.
�ffentliche Auftaktveranstaltung im Berliner Haus der Kulturen der Welt
Mit einem bunten Programm zum Dekadeauftakt, mit Musik und Tanztheater, Redebeitr�gen und Interviews geht es dann ab 12 Uhr im Berliner Haus der Kulturen der Welt weiter. W�hrend des Festivals im Foyer haben Friedensgruppen und -Initiativen die Gelegenheit, ihre Arbeit, ihre Projekte und Programme vorzustellen. Der Eintritt ist frei.
Erster H�hepunkt des Nachmittags ist um 13 Uhr die Auff�hrung der �RK-Tanzproduktion "Friede f�r die Stadt". Mitwirkende sind die Marcia Milhazes Dan�a Contempor�nea, das Trio Aquarius und die Sopranistin Juliana Franco. Gemeinsam mit dem Komponisten Nestor de Hollanda Cavalcanti haben die K�nstler und K�nstlerinnen aus Brasilien ein modernes Musiktheater geschaffen, das die Erfahrungen mit Gewalt und Friedensarbeit in den St�dten k�nstlerisch-musikalisch darstellt.
Zudem haben sich prominente G�ste aus dem In- und Ausland, wie der Friedensnobelpreistr�ger Jos� Ramos-Horta, Ost-Timor, und die Vorsitzende der Zuwanderungskommission des Deutschen Bundestages, Bundestagspr�sidentin a.D. Rita S�ssmuth, Deutschland, angesagt. Beide werden sich in ihren Redebeitr�gen mit Aspekten von Gewalt und Visionen f�r den Frieden auseinandersetzen. Der Vorsitzende des �RK-Zentralausschusses, Seine Heiligkeit Aram I., Katholikos von Kilikien wird anschliessend die Inhalte der Dekade pr�sentieren und zur Mitarbeit einladen.
Zum Abschluss der Auftaktveranstaltung ist um 16.30 Uhr eine Kerzenprozession zum Brandenburger Tor geplant. Dort wird �RK-Generalsekret�r Konrad Raiser sprechen.
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Programm zur Er�ffnung der Dekade zur �berwindung von Gewalt
am 4.2.2001 in Berlin
10 Uhr bis 11 Uhr
�kumenischer Festgottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Ged�chtnis-Kirche, Breitscheidplatz, Charlottenburg (Live �bertragen von der ARD)
Begr�ssung: Bischof Dr. Wolfgang Huber, Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg
Liturg: Prof. Dr. Konrad Raiser, Generalsekret�r des �kumenischen Rates der Kirchen (�RK)
Lesungen, Bekenntnisse und Gebete sprechen Mitglieder und Mitarbeiter des Zentralausschusses des �RK aus Nigeria, Kuba, Antigua, Kanada, Ruanda, Kroatien, Rum�nien, Finnland, Japan, Indien und Deutschland.
In diesem Gottesdienst werden Hoffnungszeichen aus aller Welt f�r die lokale �berwindung von Gewalt vorgestellt. Unter anderem erhalten die Gottesdienstbesucher kleine Metallkreuze aus Patronenh�lsen, die in Liberia von einer Initiative aus Opfern und ehemaligen K�mpfern des B�rgerkrieges angefertigt werden. Ein Vertreter dieser Initiative wird auf der Nachmittagsveranstaltung im Haus der Kulturen der Welt von dieser Arbeit berichten.
Ab 12 Uhr
Fest im Foyer im Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, Tiergarten
Organisationen, Gruppen und Projekte stellen sich und ihre Arbeit zur �berwindung von Gewalt vor. Einige Beispiele:
Die Initiativgruppe gegen Gewalt und Rassismus Velten stellt ihr lokales antirassistisches Sommervergn�gen f�r Kinder und Jugendliche mit Informationsmaterialien vor. An diesem Stand k�nnen (nicht nur) Kinder basteln und einen "Antirassismusausweis" erhalten.
Das "Braunschweiger Modell" stellt ein Paket verschiedener Gewaltpr�ventionsmassnahmen vor, u.a. ein 3-D Interaktions- und Simulationsspiel zum Thema "Rassismus und strukturelle Gewalt - in S�dafrika und bei uns" und eine �berraschungs-Aktion zur Zivilcourage.
Die Kreuzberger Musikalische Aktion (KMA) arbeitet pr�ventiv gegen Gewalt von und an deutschen und nichtdeutschen Kindern und Jugendlichen, u.a. durch Aggressionsabbau mit Breakdance. Besucher/-innen k�nnen mitmachen!
Das Ausstellungsprojekt "Wer, wenn nicht wir?" zeigt Bilder von Sch�ler/-innen aus ganz Deutschland zum Thema Gewalt und Rassismus. Besucher/-innen k�nnen selbst Plakate und Bilder gestalten.
Der Fl�chtlingsrat Berlin stellt verschiedene Materialien zur Problematik Flucht und Asyl in Deutschland vor.
Freiwillige der Aktion S�hnezeichen Friedensdienste (ASF) berichten u.a. �ber Arbeitseins�tze in Israel und Polen.
amnesty international (ai) stellt die derzeitige Kampagne zur Abschaffung der Folter vor.
George Togba, Ex-Rebell aus Liberia, verkauft aus Patronenh�lsen gefertigte Kreuze. Aus der DDR-Opposition ging 1984 das Antikriegsmuseum und 1985 die Friedensbibliothek der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg hervor. Mit viel ehrenamtlichen Engagement wurden seitdem die unterschiedlichsten Ausstellungen erarbeitet, die in Deutschland und im Ausland in zahlreichen Orten zu sehen waren.
Die B�rgerinitiative FREIe HEIDe setzt sich seit 1992 gegen die weitere milit�rische Nutzung des ehemaligen sowjetischen Bombenabwurfplatzes Wittstock im Norden Brandenburgs durch die Bundeswehr ein. K�rzlich hat sie vor dem Bundesverwaltungsgericht einen entscheidenden Erfolg erzielt.
Die Regionalgruppe Berlin-Brandenburg im Forum Ziviler Friedensdienst stellt u.a. das S�d-Balkan-Programm/Balkan Peace Team mit Eins�tzen von Friedensfachkr�ften in Bosnien, Kosovo und Krajina vor.
Peace Brigades International (PBI) ist eine internationale Friedensorganisation in vier Kontinenten, die in Krisen- und Konfliktgebieten friedenserhaltende und -schaffende Massnahmen durchf�hrst und dabei den Grunds�tzen von aktiver Gewaltfreiheit verpflichtet ist.
Das europ�ische Netzwerk Kairos Europa stellt Aspekte struktureller Gewalt im Rahmen der Globalisierung des internationalen Finanzsystems dar und Alternativen f�r die demokratische Kontrolle der Finanzm�rkte vor.
Die Wozani-Theatergruppe S�dafrika verwickelt Zuschauerinnen und Zuschauer in Szenen der Gewalterfahrung und ihrer Verarbeitung.
Die Wortwerkstatt Poesie & Politik zeigt eine Weltkarte der Hoffnung mit �ber einhundert Beispielen gewaltfreien Handelns aus aller Welt. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, bisher unber�cksichtige Aktionen und eigene Erfahrungen gewaltfreien Handelns hinzuzuf�gen.
Von 12.30 bis 13.00 Uhr signiert Bisch�fin Dr. Margot K�ssmann ihr Buch 'Gewalt �berwinden. Eine Dekade des �kumenischen Rates der Kirchen'.
Ab 13.30
Er�ffnungsveranstaltung im Auditorium vom Haus der Kulturen der Welt
"Vom Frieden inspiriert - f�r Frieden getanzt" Tanztheater "Friede f�r die Stadt"
Multimediales Projekt aus Rio de Janeiro, Brasilien. Durch Musik, Gesang, Tanz, Licht und Farbe stellt es das Friedens-Engagement von Gruppen aus aller Welt dar.
Erde aus allen Teilen der Welt
Jedes Mitglied des Zentralausschusses des �kumenischen Rates der Kirchen hat eine Hand voll Erde mit nach Berlin gebracht. Das Zusammentragen der Erde bringt zum Ausdruck, dass die Erfahrungen von Gewalt und die Hoffnungen auf Frieden und Gerechtigkeit miteinander geteilt werden.
Visionen des Friedens
Redebeitr�ge von:
Jos� Ramos-Horta, Friedensnobelpreistr�ger von 1996, Sprecher der ost-timoresischen Unabh�ngigkeitsbewegung und Mitglied der UN-�bergangsregierung f�r Osttimor (UNTAET).
Prof. Dr. Rita S�ssmuth, Bundestagspr�sidentin a. D., Mitglied des Bundestages und Vorsitzende der unabh�ngigen Kommission "Zuwanderung"
Aram I, Katholikos von Kilikien, ist Vorsitzender des Zentralausschusses des �RK
Ab 16.30 Uhr
Kerzenprozession zum Brandenburger Tor
Am Brandenburger Tor - dem Symbol f�r das Ende des Kalten Krieges - entsteht aus den Kerzenlichtern das Logo der Dekade (Durchmesser ca.
5 m)
Rede von Konrad Raiser, Generalsekret�r des �RK
Achtung: Bildredaktionen!! F�r Aufnahmen des aus farbigen Kerzenlichtern gebildeten Dekaden-Logos steht eine Hubb�hne zur Verf�gung. Ansprechpartner vor Ort: Reinhard Lampe, Tel. 0175/6277581
Weitere Informationen erhalten Sie von: Karin Achtelstetter, Medienbeauftragte
Tel: (+49.331) 274.92.03 Handy: (+41) 79.284.52.12
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Der �kumenische Rat der Kirchen (�RK) ist eine Gemeinschaft von 342 Kirchen in �ber 100 L�ndern auf allen Kontinenten und aus praktisch allen christlichen Traditionen. Die r�misch-katholische Kirche ist keine Mitgliedskirche, arbeitet aber mit dem �RK zusammen. Oberstes Leitungsorgan ist die Vollversammlung, die ungef�hr alle sieben Jahre zusammentritt. Der �RK wurde 1948 in Amsterdam (Niederlande) offiziell gegr�ndet. An der Spitze der Mitarbeiterschaft steht Generalsekret�r Konrad Raiser von der Evangelischen Kirche in Deutschland.
�kumenischer Rat der Kirchen
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Tel: (41 22) 791 6153 / 791 6421
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