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ORK:Afrika auf dem Weg zur Demokratie - Ein �RK-Pressegespr�ch
From
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Date
04 Feb 2001 05:01:01
�kumenischer Rat der Kirchen
Pressemitteilung
zur Ver�ffentlichung frei
4. Februar 2001
Zentralausschuss Nr. 25
ZENTRALAUSSCHUSS, POTSDAM
Afrika auf dem Weg zur Demokratie
Ein �RK-Pressegespr�ch
Zweifel am Interesse der "Superm�chten" an den Bestrebungen afrikanischer L�nder demokratische Strukturen einzuf�hren, �usserten Mitglieder des �kumenischen Rates der Kirchen (�RK) w�hrend eines �RK-Pressegespr�ches. Am Rande der Zentralausschuss-Sitzung in Potsdam betonte der methodistische Theologe Dr. Sam Kobia aus Kenia, dass entsprechende Bem�hungen untergraben w�rden: "Die grossen Nationen wollen nicht, dass V�lker �ber sich selbst bestimmen, sondern sie m�chten auch in nach-kolonialer Zeit weiterhin Einflu� nehmen." Trotzdem werde in den letzten Jahren in vielen afrikanischen Schulen den Kinder �ber die Vorteile demokratischer gesellschaftlicher Entwicklungen im Staatsb�rger-Unterrricht berichtet. Eine besonders wichtige Rolle schrieb die Theologin Dr. Agnes Abuom, ebenfalls aus Kenia und eine der Pr�sidenten des �RK, Afrikanerinnen zu: "Frauen haben grosse F�higkeiten erworben, Verantwortungen und F�hrungspositionen zu �bernehmen." Dabei w�rden sie weniger martialisch,!
mit anderen Werten vor Augen und partnerschaftlicher auftreten als M�nner. Allerdings werde dieses Verhalten als Schw�che ausgelegt, beklagte sie. "Oft werden Frauen, die politische �mter anstreben, psychisch und k�rperlich bedroht", bedauerte Abuom.
Der methodistische Bischof Michael K. Stephen aus Nigeria hob die Notwendigkeit hervor, dass sich christliche Kirchen an den Demokratisierungs-Bem�hungen beteiligen, und lobte den interreligi�sen Dialog in seiner Heimat als Beispiel f�r eine friedliche Auseinandersetzung verschiedener Religionen. "Alle klugen F�hrungspers�nlichkeiten m�ssen sich in jeweils ihren Gruppen f�r eine friedvolle Koexistenz einsetzen", meinte er.
Die drei Vertreter afrikanischer Kirchen pl�dierten f�r partnerschaftliche Beziehungen zwischen "starken" und "schwachen" Staaten und das friedvolle Zusammenleben innerhalb afrikanischer Zivilgesellschaften. Es m�sse daf�r gesorgt werden, dass internationale wirtschaftliche Entwicklungen diesen Bem�hungen nicht entgegen arbeiteten: "Wenn wir wollen, dass das Leben f�r alle Menschen besser wird, dann m�ssen wirtschaftliche Ungerechtigkeiten innerhalb des "globalen Dorfes' aufh�ren", meinte Dr. Kobia.
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Der �kumenische Rat der Kirchen (�RK) ist eine Gemeinschaft von 342 Kirchen in �ber 100 L�ndern auf allen Kontinenten und aus praktisch allen christlichen Traditionen. Die r�misch-katholische Kirche ist keine Mitgliedskirche, arbeitet aber mit dem �RK zusammen. Oberstes Leitungsorgan ist die Vollversammlung, die ungef�hr alle sieben Jahre zusammentritt. Der �RK wurde 1948 in Amsterdam (Niederlande) offiziell gegr�ndet. An der Spitze der Mitarbeiterschaft steht Generalsekret�r Konrad Raiser von der Evangelischen Kirche in Deutschland.
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