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�RK - �RK will Alternativen entwickeln
From
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Date
06 Feb 2001 02:28:17
�kumenischer Rat der Kirchen
Pressemitteilung
zur Ver�ffentlichung frei
6. Februar 2001
ZENTRALAUSSCHUSS, POTSDAM Nr. 33
�RK will Alternativen entwickeln
Zentralausschuss �ber Gewalt, Globalisierung und Klimawandel
Nach Auffassung des �kumenischen Rates der Kirchen (�RK) h�ngt der Erfolg der "Dekade zur �berwindung von Gewalt" davon ab, ob es seinen 342 Mitgliedskirchen gelingen wird, dessen Impulse auf regionaler, lokaler und nationaler Ebene umzusetzen. Die Dekade sei kein Programm der Genfer �RK-Zentrale, sondern "ein Prozess, der von den Kirchen vorangetrieben werden muss". In einem am Montag, 6. Februar, getroffenen Beschluss des in Potsdam tagenden �RK-Zentralausschusses heisst es, Hauptaufgabe des �RK sei es, den Austausch der Beteiligten zu f�rdern, globale Aktivit�ten zu koordinieren und regionale Initiativen von Kirchen dann zu begleiten, wenn ihnen dadurch gr�ssere Wirkung verliehen werden k�nne.
Kritik �usserte der Zentralausschuss an den Folgen der Globalisierung, deren Akzent in j�ngster Zeit "ausschliesslich auf wirtschaftlichen Werten" liege. Die "Logik der wirtschaftlichen Globalisierung" stehe "im Gegensatz zur Vision der �kumenischen Bewegung von der Einheit der Menschheit und der Sch�pfung Gottes", insbesondere deshalb, weil sie "Menschen eher als Individuen denn als Gemeinschaftswesen" ansehe. In dem Beschluss heisst es, dass sich der �RK "an der Entwicklung einer globalen Reaktion auf die Herausforderungen der wirtschaftlichen Globalisierung beteiligen" m�sse. Dazu sollte eine "umfassende �kumenische theologische Analyse und eine theologische Grundlage f�r die Suche nach Alternativen" erarbeitet werden. Ziel seien Ver�nderungen der Weltwirtschaft "zugunsten von mehr Gerechtigkeit und von Wertvorstellungen, die die Lehre und das Vorbild Jesu Christi widerspiegeln".
Die Industriel�nder, heisst es in einem weiteren Beschluss des Zentralausschusses, tr�gen "eine h�here moralische Verantwortung f�r den beschleunigten Klimawandel" und sollten deshalb eine Vorreiterrolle bei der Senkung von Emissionen �bernehmen. Die Kirchen der Industriel�nder sollten vor einer Neuauflage der im vergangenen November gescheiterten UN-Klimakonferenz auf ihre Regierungen einwirken, um diese zu einer Politik der deutlichen Verringerung von klimasch�dlichen Emissionen zu veranlassen. Empfohlen wurde den Mitgliedskirchen weiterhin, eigene Anstrengungen "f�r einen sorgf�ltigeren Umgang mit den Ressourcen in ihren Gemeinden und privaten Haushalten" zu unternehmen.
Weitere Informationen erhalten Sie von: Karin Achtelstetter, Medienbeauftragte
Tel: (+49.331) 274.92.03 Handy: (+41) 79.284.52.12
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Der �kumenische Rat der Kirchen (�RK) ist eine Gemeinschaft von 342 Kirchen in �ber 100 L�ndern auf allen Kontinenten und aus praktisch allen christlichen Traditionen. Die r�misch-katholische Kirche ist keine Mitgliedskirche, arbeitet aber mit dem �RK zusammen. Oberstes Leitungsorgan ist die Vollversammlung, die ungef�hr alle sieben Jahre zusammentritt. Der �RK wurde 1948 in Amsterdam (Niederlande) offiziell gegr�ndet. An der Spitze der Mitarbeiterschaft steht Generalsekret�r Konrad Raiser von der Evangelischen Kirche in Deutschland.
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