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�RK - Kirchen und HIV/Aids
From
"Sheila Mesa" <[email protected]>
Date
Tue, 19 Jun 2001 15:04:54 +0200
�kumenischer Rat der Kirchen
Pressemitteilung, PR-01-16
zur Ver�ffentlichung frei
19. Juni 2001
�RK fordert UN-Organisationen auf, religi�se Organisationen und Kirchen st�rker an der Bek�mpfung von HIV/Aids zu beteiligen
Vgl. �RK-Pressemitteilung, PR-01-06. 6. M�rz 2001
Vgl. WCC Press Update, Up-01-15, 31. Mai 2001
Organisationen der Vereinten Nationen (UN) und UN-Mitgliedsl�nder sollten religi�se Organisationen und Kirchen zuk�nftig st�rker bei der Bek�mpfung von HIV/Aids mit einbeziehen, fordert Manoj Kurian vom Arbeitsbereich "Themen und Problembereiche" im �kumenischen Rat der Kirchen (�RK) im Vorfeld der Sondersitzung der UN-Vollversammlung (UNGASS) zu HIV/Aids, die vom 25. bis 27. Juni in New York stattfindet.
Der malaiische Arzt, der unter anderem f�r das HIV/Aids-Programm des �RK verantwortlich zeichnet, wird als Mitglied einer vierk�pfigen �RK-Delegation an der Sondersitzung teilnehmen. "HIV/Aids stellt eine ernsthafte Herausforderung f�r uns alle dar. Ob UN- oder religi�se Organisation oder Gemeinschaften vor Ort, wir alle m�ssen intensiv zusammenarbeiten. Ich hoffe, dass dies auch im Text zum Ausdruck kommt, der der Sondersitzung vorgelegt wird."
Laut Kurian stellen Kirchen und kirchliche Organisationen zwischen 40 und 70 Prozent der Gesundheitsversorgung im Afrika s�dlich der Sahara (Sub-Sahara Afrika) bereit. "Es wird Zeit, dass UNAIDS und andere UN-Organisationen das unglaubliche Potential der Kirchen und religi�ser Organisationen mehr als zuvor erkennen und sie sowohl in der Planung als auch in der praktischen Umsetzung und in der �berwachung von HIV/Aids-Programmen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene mit einbeziehen", so Kurian.
Gleichzeitig, so Kurian, sei man sich im �RK dar�ber im klaren, dass "Kirchenleitungen Menschen und Gemeinschaften mobilisieren m�ssen, damit diese sich nicht nur um die Kranken und Leidenden k�mmern, sondern dass sie durch Pr�vention die Ausbreitung von HIV/Aids verhindern".
Diese Position wird auch in einem Erkl�rungsentwurf religi�ser und kirchlicher Organisationen deutlich, der vom �RK bei der UN-Sondersitzung eingebracht wird. In dem Entwurf fordern die religi�sen Organisationen die UN-Organisationen dazu auf, religi�se F�hrungspers�nlichkeiten m�glichst in vollem Umfang mit einzubeziehen und von deren grossem moralischen und geistlichen Einfluss im Kampf gegen HIV/Aids Gebrauch zu machen. "Die Erkl�rung", so Kurian, "ist ein Angebot, enger zusammenzuarbeiten und ein Aufruf an alle Partner, die Kapazit�ten und Ressourcen voll auszusch�pfen".
Gleichzeitig wenden sich die religi�sen und kirchlichen Organisationen aber auch an die religi�sen F�hrer und F�hrerinnen und fordern sie in ihrer Erkl�rung unter anderem dazu auf, "all die traditionellen und kulturellen Unterschiede abzuschaffen, die die schwache und verletzliche Situation, in der sich vor allem Frauen und Kinder befinden, versch�rfen".
Bereits in den 80er Jahren, so Kurian, habe die �kumenische Bewegung die Herausforderung von HIV/Aids f�r die Kirchen erkannt. Der �RK ist seither vor allem in den folgenden Bereichen aktiv: Seelsorge, Sozialarbeit, Pr�vention- und Aufkl�rungsarbeit sowie in der Vernetzung von nationalen und internationalen Foren.
Unter anderem hat Kurian erst vor wenigen Wochen eine umfangreiche Studie zu der Frage, wie sich Kirchen und �kumenische Organisationen in Westafrika den Herausforderungen in der Bek�mpfung von HIV/Aids stellen, vorgelegt. Die Studie umfasst zehn westafrikanische L�nder. �hnliche Studien plant Kurian f�r weitere Regionen der Welt.
Weitere Informationen �ber T�tigkeit des �RK im Bereich HIV/Aids finden Sie auf der �RK-Website unter
http://www.wcc-coe.org/wcc/what/mission/m-epub.html#aids
Eine Kurzfassung der Studie "Kirchen und �kumenische Organisationen stellen sich der Herausforderung Aids" finden Sie auf Englisch unter
http://wcc-coe.org/wcc/what/mission/aids-study-e.pdf
und auf Franz�sisch unter
http://wcc-coe.org/wcc/what/mission/aids-study-f.pdf
Die Erkl�rung der religi�sen Organisationen wird nach UNGASS-Er�ffnung unter http://ww.wcc-coe.org/wcc/what/mission/ny-statement.html abrufbar sein.
F�r Mittwoch, 27. Juni, 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr ist ein �ffentliches Briefing geplant, zu dem Medienvertreter und -vertreterinnen herzlich eingeladen sind.
Mitglieder der Delegation:
Dr. Christoph Benn,
Grundsatzreferent beim Deutschen Institut f�r �rztliche Mission
T�bingen, Deutschland
Pfr. Gideon Bymugisha,
Sekret�r f�r Gesundheitsfragen, Dioz�se Namirembe
Direktor des regionalen Ressource- und Training-Zenters Erzbischof Carey, Anglikanische Kirche von Uganda
Dr. Manoj Kurian,
Programmsekret�r f�r Gesundheit, Heilen und Ganzheit
Arbeitsbereich "Themen und Problembereiche", �RK
Schwester Patricia Walsh
Internationales Christliches AIDS-Netzwerk
Simbabwe
W�hrend der UN-Sondersitzung vermittelt das B�ro der �RK-Medienbeauftragten Interviews mit den Mitgliedern der �kumenischen Delegation.
Weitere Informationen erhalten Sie von: Karin Achtelstetter, Medienbeauftragte, Tel.: (+41.22) 791.61.53
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Der �kumenische Rat der Kirchen (�RK) ist eine Gemeinschaft von 342 Kirchen in �ber 100 L�ndern auf allen Kontinenten und aus praktisch allen christlichen Traditionen. Die r�misch-katholische Kirche ist keine Mitgliedskirche, arbeitet aber mit dem �RK zusammen. Oberstes Leitungsorgan ist die Vollversammlung, die ungef�hr alle sieben Jahre zusammentritt. Der �RK wurde 1948 in Amsterdam (Niederlande) offiziell gegr�ndet. An der Spitze der Mitarbeiterschaft steht Generalsekret�r Konrad Raiser von der Evangelischen Kirche in Deutschland.
�kumenischer Rat der Kirchen
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