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Adventistische Erdbebenhilfe f|r Iran
From
"Christian B. Schäffler (APD Schweiz)" <APD@stanet.ch>
Date
Fri, 2 Jan 2004 13:59:52 +0100
02.01.2004
Adventistischer Pressedienst (APD)
Christian B. Schaeffler, Chefredakteur
Fax +41-61-261 61 18
APD@stanet.ch
http://www.stanet.ch/APD
CH-4003 Basel, Schweiz
Erdbeben im Iran:
Europdische Adventisten und ADRA leisten Soforthilfe f|r
Erdbebegeschddigte
Bern/Schweiz (APD) Der Prdsident der Siebenten-Tags-
Adventisten in der Euro-Afrika Region, Pastor Ulrich Frikart,
sprach im Namen der protestantischen Freikirche den
\berlebenden der verheerenden Erdbebenkatastrophe in der
iranischen Provinz Kerman ihre Anteilnahme und Solidaritdt
aus. Aus dem Katastrophenfond der protestantischen Freikirche,
mit Sitz in Bern, wurden finanzielle Mittel zur Soforthilfe
zugesagt. Am stdrksten vom Beben betroffen ist die Region um
die W|stenstadt Bam.
Unter Leitung der deutschen Sektion des internationalen
Entwicklungs- und Katastrophenhilfswerk ADRA werden
Hilfseinsdtze vor Ort koordiniert. Zu den dringend benvtigten
Hilfsg|tern zdhlen gemdss Erich Lischek, Geschdftsf|hrer von
ADRA-Deutschland, vorallem Decken, Heizvfen oder Generatoren,
Heizmaterial und Medikamente. Die Soforthilfe der ADRA-
Sektionen aus Deutschland, Vsterreich und der T|rkei sowie des
Hilfswerks "CARE Deutschland" umfasst 1 500 Decken, 1 500
Heizvfen und Kanister mit Petroleum, 100 Sechs-Personen-Zelte,
Fussmatten, Luftmatratzen, Jacken und Stdrkebiskuits. ADRA-
Teams aus Deutschland und der T|rkei sind zur Abkldrung der
Mvglichkeiten f|r ldngerfristige ADRA-Hilfsprojekte in die
Erdbebenregion abgereist.
Das B|ndnis der deutschen Hilfsorganisationen, Aktion
Deutschland Hilft, dem auch ADRA-Deutschland angehvrt, hat
nach Angaben des ADH-Sprechers Heinz-Hartmut Wilfert mit
einem Flugzeug bereits medizinische Hilfsg|ter zur Versorgung
von 30.000 Menschen ins Katastrophengebiet gebracht.
UNO-Generalsekretdr Kofi Annan und Papst Johannes Paul II.
haben an die internationale Gemeinschaft appelliert, der
Bevvlkerung im Iran nach dem schweren Erdbeben in Bam zu
helfen. Die Europdische Union (EU) stellte 800.000 Euro Nothilfe
f|r Iran bereit.
Bei dem gewaltigen Erdbeben am fr|hen Morgen des 26.
Dezembers sind wahrscheinlich mehr als 30 000 Menschen ums
Leben gekommen und rund 40.000 Menschen verletzt worden.
Nach iranischen Angaben wurden mittlerweile 25 000 Leichen
geborgen und begraben. Nun r|ckt die Sorge um die
\berlebenden in den Vordergrund. Aus Furcht vor Epidemien
sollte Bam nach Behvrdenangaben unter Quarantdne gestellt
werden.
Die weit reichenden Zerstvrungen im Erdbebengebiet machen
zudem die Arbeit der internationalen Helfer weiter kompliziert. In
manchen Stadtteilen seien bei dem Erdbeben bis zu neun von
zehn Hdusern zerstvrt worden, teilte das UNO-B|ro f|r die
Koordinierung internationaler Hilfe (OCHA) in Genf mit. Schwierig
ist nach Angaben des UNO-B|ros auch die Arbeit auf dem
Flughafen von Bam. Grossflugzeuge kvnnten den Flughafen
|berhaupt nicht anfliegen.
Die stark zerstvrte Stadt Bam mit ihrer Zitadelle 'Arg-e Bam', dem
grvssten Erdbauwerk der Welt, sei eine der ber|hmtesten
historischen Stdtten Irans, erkldrte Unesco-Generaldirektor
Koichiro Matsuura. Die Regierung in Teheran hatte erwogen, die
antike Stadt an der Seidenstrasse, deren Geschichte 2.000 Jahre
zur|ckreicht, f|r die Unesco-Liste des Weltkulturerbes
vorzuschlagen. Der historische Teil der Stadt Bam an der
Seidenstrasse wurde durch das Erdbeben nahezu vollstdndig
zerstvrt.
Im Iran hat die Freikirche der Adventisten zwei Kirchengemeinden
mit rund 50 Kirchenmitgliedern.
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